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Falkensteiner Minneturnier 2019

Sängerinnen und Sänger des Falkensteiner Minneturniers 2019
Sängerinnen und Sänger des Falkensteiner Minneturniers 2019

"Ich saz uf eime steine - Zeitkritik und Minneklage" ist das Thema des nunmehr schon vierzehnten Falkensteiner Minneturniers, das am 29.6. auf Burg Falkenstein im Ostharz stattfindet. Seit dem Jahr 2006 ist Falkenstein einmal im Jahr der Ort, an dem sich mittelalterliche Sängerinnen und Sänger im Streit der Stimmen messen, begleitet von Spielleuten mit historisch inspiriertem Instrumentarium. In diesem Jahr sind fünf Kandidatinnen und Kandidaten beim Wettbewerb zu hören - vier kommen aus Deutschland, einer aus Österreich. Zusätzlich gibt es ein Rahmenprogramm zur Thematik.

Im Mittelpunkt steht neben dem Minnesang in diesem Jahr die sogenannte Sangspruchdichtung, d.h. politische, gesellschaftskritische, moralische und satirische Lieder des hohen Mittelalters. Sogar Hannes Wader sah sich in direkter Tradition eines Walther von der Vogelweide, und tatsächlich kann man die Sänger dieser Zeit als Vorläufer der Liedermacher sehen. Da Herrschaft sich in der Zeit zersplitterter Fürstentümer und Thronstreitigkeiten immer wieder legitimieren musste, hatten die Sänger dieser Zeit sogar einen großen, nicht zu unterschätzenden Einfluss.

Folgende Sänger sind in diesem Jahr am Wettbewerb beteiligt:

Da ist zunächst Holger Schäfer aus Adelebsen in der Nähe von Göttingen. Nach ersten Versuchen auf der Blockflöte bildete er sich bis zum Musikstudium in den unterschiedlichsten musikalischen Fächern aus: Kirchenorgel, Klavier, Chorleitung, Cembalo und Gesang. Schließlich studierte er historische Blockflöte und Cembalo an der Musikakademie Kassel. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Harfe und hat seine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen und den Gesang zur Harfe entdeckt. "In mir erwachte aufs Neue die Liebe zu Geschichten und Klängen aus alter Zeit, das Eintauchen in Sehnsüchte und Unerfülltes. Mich lässt diese Art der Musik, ihre Stimmung und Magie einfach nicht mehr los", so beschreibt er selbst seine Passion.

Aus Berlin kommt Ursel Peters zum Falkenstein.  Sie war lange Jahre gemeinsam mit dem 2017 verstorbenen Minnesänger Hans Hegner musikalisch unterwegs. Mit ihrem Duo Fundevogel sangen sie seit 1989 "Lieder aus 9 Jahrhunderten". Ursel Peters, die auch als Akkordeonspielerin mit großem Erfolg in der Folkszene unterwegs ist, spielt auch im Duo Chablis. Auf dem Falkenstein kennt man sie nicht nur aus vielen Beiträgen mit ihrer Cister im Instrumental-Ensemble, sondern auch als Kandidatin. So sang sie 2010 bei der legendären Veranstaltung zum vierzigjährigen Bestehen des Ensembles Ougenweide. 

Thomas Schallaböck gehört zu den Gründungsmitgliedern des bekannten Salzburger Mittelalterensembles "Dulamans Vröudenton", das seit einigen Jahren in der Formation „Harmonia Variablis“ aufging. Das Interesse für Musik entstand bereits in früher Kindheit, in Teenagerjahren beeindruckte ihn die Musik von Folk-Größen wie Pentangle und Steeleye Span.  Mit dem Kauf einer Okarina begann das autodidaktische Studium vieler alter Instrumente. Ab 1981 studierte er Theologie und Germanistik, wobei er sich auf das Mittelalter spezialisierte. Ein Jahr später gründete er "Dulamans Vröudenton", eine Gruppe, die unzählige Auftritte absolvierte und tausende von Tonträgern verkaufte. Hauptberuflich arbeitet er als Religionspädagoge.

Eine weitere Frau erprobt sich im Reigen der männlich dominierten Minnesang-Szene: Es ist Dagmar Jahn aus Hofgeismar. Sie arbeitet wie Schallaböck hauptberuflich als Lehrerin, war aber immer auch als Gesangssolistin, Chorsängerin und Instrumentalistin aktiv. Ihr Spektrum ist sehr breit: So sang sie viele Jahre Kirchenkonzerte, hat dabei vom „Weihnachtsoratorium“ über Mozarts „Requiem“ bis hin zu Mendelssohns „Elias“ alle relevanten Sopranpartien bewältigt. Auch im Bereich Chanson war sie erfolgreich: So kam sie ins Finale des bundesweiten Ralph-Benatzky-Chansonwettbewerbs, wo sie mit Daniela Ziegler, Ulrich Tukur und April Hailer auf der Bühne des Hamburger Tivoli stand. Seit vielen Jahren ist sie im Musiktheater Dingo aktiv, die Besucher des Minneturniers kennen sie auch als fleißige Begleitmusikerin der Sänger.

Fünfter Kandidat ist Reinhold Schmidt aus Kassel: Auch er ist im Musiktheater Dingo viele Jahre aktiv, spielte dort die Hauptrolle im Singspiel „Wizlaw, der Verführer“ und war beim Stück „Elisabeth: Keine wie wir“ als Walther von der Vogelweide zu erleben. Er spielt auch Trommel und Monochord und ist im Chor Con Brio aktiv. 2017 brillierte er als Luthers Weggefährte und späterer Gegenspieler im Stück „Feste Burg und Welt voll Teufel“. Er ist in der Minnesang-Szene schon lang kein Unbekannter mehr, war als Kandidat beim Minnesänger-Wettstreit des Nordhessischen Kultursommers zu erleben und verkörperte für den Kultursommer 2013 in einer dramatischen Neufassung der Grimmschen Fassung der Sage vom „Sängerkrieg auf der Wartburg“ den Tugendhaften Schreiber.

Das Minneturnier legt diesmal einen Schwerpunkt auf die zeitkritische Dichtung des Mittelalters. Veranstalter ist der Verein Dingo Musik und Theater e.V., unterstützt von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Als neuer Sponsor ist Schierker Feuerstein dabei, Unterstützung für Dingo gibt es auch durch die Burggaststätte Krummes Tor. Das Minneturnier beginnt am Samstag, 29. Juni, um 19.30 Uhr. Im Vorprogramm widmet sich Frank Wunderlich Deutschlands bekanntestem Minnesänger Walther von der Vogelweide (17 Uhr). Am Tag nach dem Turnier gibt es auf der Burg um 11 Uhr noch eine Matinée, die dem einzigen jüdischen Minnesänger Süßkind von Trimberg gewidmet ist.

Tickets gibt es zum Preis von 20 Euro (nur Turnier) bzw. 25 Euro (inklusive Rahmenprogramm) unter www.minnesang.com

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